Zahnfüllung

Wissenswertes über Füllungsmaterial,
Behandlung und Kosten

Inlays

Von einem Inlay spricht man immer dann, wenn die Zahnfüllung vollständig außerhalb des Mundes angefertigt wird. Je nach Größe der von der Karies betroffenen Stelle (der Kavität) und je nachdem, ob zudem ein Teil des Zahnrandes oder Zahnhalses durch die Karies zerstört ist, unterscheidet man zwischen einem Inlay, Onlay oder Overlay.

Ein Inlay wird aus Gold oder Keramik hergestellt. Goldinlays zeichnen sich durch eine sehr gute Haltbarkeit aus. Aufgrund ihrer auffälligen Farbe genügen sie jedoch oftmals nicht den ästhetischen Ansprüchen der Patienten. Keramikinlays genügen höchsten ästhetischen Ansprüchen und werden aufgrund ihrer Farbigkeit meist bevorzugt, müssen jedoch mit Hilfe eines Kunststoffes am Zahn befestigt werden.


Inlayfüllungen sind sehr zeitintensiv. Die Behandlung erfolgt in mindestens zwei Schritten:

  • 1. Behandlungsschritt

    Im ersten Behandlungsschritt wird ein Abdruck des Gegenkiefers genommen. Dieser hilft später, die neue Füllung im Labor genau dem Gegenbiss anzupassen. Anschließend wird der kariöse Zahn präpariert: Die alte, erneuerungsbedürftige Füllung und die Karies werden herausgebohrt. Anschließend bereitet der Arzt die daraus resultierende Kavität so vor, dass es keine Unterschnitte gibt und die Wände der Kavität möglichst parallel sind.  

    Nun wird ein zweiter Abdruck angefertigt. Er hilft dem Dentallabor ein exaktes Modell des Zahnes und des Kiefers herzustellen. Bis zur nächsten Behandlung fügt der Zahnarzt ein Provisorium aus Kunststoff ein, welches den Zahn in der Zwischenzeit versorgt.

 

  • 2. Behandlungsschritt

    Nach ca. 10 Tagen ist das Inlay angefertigt. Das Provisorium wird entfernt und die Passgenauigkeit des Inlays überprüft. Das Inlay und die Kavität werden desinfiziert und mit einem Luftstrahl getrocknet. Schließlich wird das Inlay eingesetzt.

  • Herstellung eines Inlays 01
  • Herstellung eines Inlays 02
  • Herstellung eines Inlays 03
  • Herstellung eines Inlays 04