Zahnfüllung

Wissenswertes über Füllungsmaterial,
Behandlung und Kosten

Amalgam 

Der Begriff Amalgam leitet sich aus dem griechischen „malagma“ ab und bedeutet übersetzt „das Erweichende“. Damit sind die plastischen Eigenschaften und damit die wesentlichen Vorteile dieses Materials bereits treffend beschrieben.

Vorteile von Amalgam-Füllungen

Das zahnärztliche Amalgam entsteht durch das Vermischen von reinem Quecksilber und einer Feilmischung verschiedener Metalle zu einer plastischen Masse, die nach 3 bis 5 Minuten aushärtet. Aus diesem Grund können Amalgam-Füllungen relativ einfach und auch unter schwierigen Bedingungen mit einer hohen Fehlertoleranz angewendet werden. Gleichzeitig verfügt Amalgam über eine Haltbarkeit, welche auch heute mit keinem vergleichbaren plastischen Material erzielt werden kann und ist wesentlich günstiger als moderne Füllkunststoffe.

  • Amalgamfüllung 01
  • Amalgamfüllung 02

Amalgam in der Diskussion

Die Feilmischung, die heute zur Herstellung von Amalgam verwendet wird, enthält ca. 3 % Quecksilber. Im ausgehärteten Zustand beläuft sich der gebundene Quecksilbergehalt auf bis zu ca. 50 %.

Die besondere Zusammensetzung des Materials hat dazu geführt, dass Amalgam-Zahnfüllungen bereits seit Jahrzehnten stark kontrovers diskutiert werden. Eine Gesundheitsgefährdung konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Als potentielle Nebenwirkungen des Amalgams werden meist Vergiftungen und Allergien genannt. Amalgam gilt gleichzeitig als das Füllungsmaterial mit dem niedrigsten Allergiepotential. Eine mögliche Allergie kann mit Hilfe eines Kurzzeit-Epikutantest auf der Haut getestet werden.

 

Amalgamfüllungen in unserer Praxis

Aufgrund der öffentlichen Diskussion über Amalgam wünschen unsere Patienten zu über 95 % kein Amalgam.
Da das Legen von Füllungen handwerkliche Fertigkeiten erfordert, die nur durch ständige Anwendung der Techniken zu erlernen und bewahren sind, haben wir uns 2003 entschieden, kein Amalgam mehr anzubieten.