Implantologie

High-Tech für Ihre Zähne: Alles Wichtige zur Behandlung mit Zahnimplantaten

Durchführung einer Zahn-Implantation

Eine Zahn-Implantation ist mittlerweile ein routinierter Eingriff ohne große Einschränkungen für den Patienten. Je nach Art des Implantates, ist die Behandlung in der Regel nach drei bis vier Sitzungen abgeschlossen. Die Durchführung der Implantation umfasst die folgenden Schritte:

 

Anamnese und Kostenplan

Zu Beginn der Behandlung erhebt Ihr Zahnarzt eine ausführliche Anamnese und führt eine klinische und röntgenologische Untersuchung durch. Auf Basis dieser Voruntersuchungen erstellt er gemeinsam mit Ihnen einen umfassenden Behandlungsplan. In diesem Gespräch können Sie alle offenen Fragen stellen und erfahren alle Details zu Risiken und Kosten einer Implantation. Letztere ermitteln wir für Sie individuell im Rahmen eines schriftlichen Kostenvoranschlags.

 

Implantation

Die Implantation selbst erfolgt ambulant unter lokaler Anästhesie und ist schmerzfrei. Nachdem die Anästhesie wirkt, löst Ihr Zahnarzt die Schleimhaut an der betroffenen Stelle vom Knochen und schiebt diese zur Seite. Daraufhin glättet er den freiliegenden Knochen und präpariert das Implantatbett im Knochen. Dieser Schritt erfolgt stufenweise mit Bohrern steigender Durchmesser. Geringe Drehzahlen des Bohrers und eine permanente Kühlung während der Behandlung verhindern dabei eine Schädigung des Knochens. Ist das Implantat im präparierten Knochen eingebracht, wird die Schleimhaut wieder verschlossen. Bei guter Nachsorge – insbesondere durch Kühlen der Wunde und die Einnahme entsprechender Medikamente – sind die postoperativen Schmerzen und Schwellung minimal.

 

  • Lückensituation in der Oberkieferfront
  • Bohrung für die Aufnahme des Implantats
  • In den Knochen eingebrachtes Implantat
  • Versorgte Wunde nach Einbringung des Implantats

 

Fertigstellung

Nach etwa zehn Tagen ist die Wundheilung abgeschlossen und die Nähte können entfernt werden. Die darauf folgenden Einheilphase ist von Patient zu Patient unterschiedlich und dauert drei bis sechs Monate. Bei mehrteiligen Implantaten betäubt Ihr Zahnarzt in einem nächsten Schritt die Schleimhaut über dem Implantat und entfernt diese. Anschließend schraubt er in den Implantatkörper einen so genannten Gingivaformer, durch den sich eine Zahnfleischmanschette um den Implantathals bildet. Nach weiteren 14 Tagen wird mit der Anfertigung des geplanten Zahnersatzes begonnen.


  • Abutments im Oberkiefer für eine Implantat getragene Brücke
  • Abdruckpfosten im Oberkiefer für eine Implantat getragene Brücke
  • Hergestellte Metallkeramikbrücke
  • Eingesetzte Implantat getragene Metallkeramikbrücke im Oberkiefer von der Seite
  • Eingesetzte Implantat getragene Metallkeramikbrücke im Oberkiefer von oben