Implantologie

High-Tech für Ihre Zähne: Alles Wichtige zur Behandlung mit Zahnimplantaten

Anwendungsmöglichkeiten und Implantat-Anzahl

Implantate ermöglichen einen breit gefächerten Einsatz von festsitzendem Zahnersatz. Bekanntestes Einsatzgebiet von Zahnimplantaten ist der Ersatz einzelner Zähne. Implantate decken darüber hinaus weitere Anwendungsfälle ab – so zum Beispiel die Verfestigung von Teil- und Totalprothesen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten für Implantate sind:

  • Versorgung von verkürzten Zahnreihen
  • Versorgung von größeren Lücken
  • Haltverbesserung bei abnehmbaren Prothesen
  • Vollständiger oder teilweiser Ersatz des Zahnbogens mit einer festsitzenden Brücke

 

Ersatz mehrere Zähne oder kompletter Zahnreihen

Implantate dienen dem Ersatz fehlender Zähnen. Es wäre theoretisch möglich, jeden verloren gegangenen Zahn durch ein Implantat zu ersetzen. Beim gleichzeitigen Verlust mehrerer oder aller Zähne ist es jedoch nicht notwendig, jeden einzelnen fehlenden Zahn durch eine Implantation zu ersetzen. Zur Versorgung eines gesamten zahnlosen Kiefers reichen meist 6 bis 8 Implantate aus. Insgesamt hängt die Anzahl und Lokalisation der erforderlichen Implantate für die funktionelle Wiederherstellung von der jeweiligen Gebiss-Situation ab. Im persönlichen Gespräch klärt Ihr Zahnarzt mit Ihnen die individuellen Anforderungen und berät Sie umfassend.

 

Implantationszeitpunkt

Für die Bestimmung des geeigneten Zeitpunktes der Implantation ist das Erreichen der so genannten Primärstabilität maßgeblich. Sie beschreibt, wie stabil das Implantat direkt nach dem Einsetzen ist, ohne dass der Heilungsprozesse bereits begonnen hat.

Je nachdem, wieviel Zeit seit dem Zahnverlust vergangen ist, unterscheiden wir zwischen den folgenden Behandlungsmöglichkeiten:

  • Direkt nach Zahnverlust: Sofortimplantation
  • 6 bis 8 Wochen nach Zahnverlust: Implantation nach Abschluss der Weichgewebsheilung
  • 3 bis 4 Monate nach Zahnverlust = Goldstandard: Implantation nach Weichgewebsheilung und begonnener Knochenheilung
  • Ab dem 6. Monat nach Zahnverlust: Implantation im abgeheilten Knochen